purer Genuss
Im 5-Sterne-Superior-Hotel Schloss Seefels ist das perfekte Frühstücksei ein Kärntner Original
Im Hotel Schloss Seefels wird von der Bauweise über die Energie bis zu den Lebensmitteln viel Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit gelegt. So bezieht Küchenmeister Richard Hessl 80 % der Nahrungsmittel aus einem Umkreis von 70 Kilometern. Diese Philosophie stärkt die Region und garantiert den Seefels-Gästen Gerichte aus Produkten voller Frische, Qualität, Reife und Geschmack.
Kärntner Qualität und Frische im Ei
Eier sind ein wichtiges Grundnahrungsmittel, reich an hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Doch ist Ei nicht gleich Ei. Der Großteil der von den Menschen verzehrten und verarbeiteten Eier kommt aus der industriellen Produktion.
Nicht so das Frühstücksei, das Ei im Glas, das pochierte Ei, all die Eiergerichte vom Egg Benedict bis zum Egg Royale und die mehr als 1.000 Eier, die in der Seefels-Küche wöchentlich verarbeitet werden. Die Eier für die Seefels-Gäste kommen vom Eierhof Krenn am Magdalensberg in Kärnten, einem Familienbetrieb wie im Bilderbuch.
Die ganz einfache Philosophie der Eierhof-Familie Krenn
Seit 1963 führt Familie Krenn mit viel Hingabe und einem starken Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit den Eierhof. Vier Generationen leben und arbeiten auf dem Hof und bereiten mehr als 8.000 Hühnern mit ihrer liebevollen und umsichtigen Pflege ein gutes Leben. Unsere Philosophie ist ganz einfach, sagt Familie Krenn:
„Wir glauben an Qualität, Regionalität und den respektvollen Umgang mit der Natur. Unsere Hühner sind mehr als nur Tiere; sie sind Teil unserer Familie. Diese Verbundenheit spiegelt sich in jedem Ei wider, das wir produzieren. Es geht nicht nur darum, Eier zu verkaufen. Es geht darum, ein Stück unseres Hofes und unserer Tradition mit jedem Kunden zu teilen.“
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Eierhof Krenn
Über diese beeindruckende Philosophie haben wir mit Herwig Krenn jun., der den Eierhof bereits in der dritten Generation führt, gesprochen:
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Interview mit Herwig Krenn
Schloss Seefels: Warum habt ihr euch für die nachhaltige Eier-Produktion entschieden?
Herwig Krenn jun.: Weil die Nachfrage nach Freiland- und Bio-Eiern bei unseren Kunden, die hauptsächlich aus der Hotellerie und aus Privathaushalten kommen, immer größer wird. Das ist auch der Grund, warum wir im Herbst den Schritt in die Freilandhaltung machen. Das wird ein großes Projekt. Wir bauen eine Holzbrücke über die Gemeindestraße, damit die Hühner über die Brücke auf die Wiese kommen. Mit dieser Holzbrücke werden wir sicher zum Gespräch in den regionalen Medien und Fach-medien werden.
Schloss Seefels: Ihr arbeitet im Kreislauf der Natur. Was bedeutet das in der Hühnerhaltung?
Herwig Krenn jun.: Wir sind wahrscheinlich der einzige Betrieb in Kärnten, der das Futter komplett selbst herstellt. Wir bringen den Hühnermist mit einem eigenen Kompoststreuer auf die Ackerflächen aus, auf denen wir Getreide, Mais, Sonnenblumen und Sojabohnen anbauen, also alles, was wir den Hühnern verfüttern. Wir haben acht Silos, aus denen wir das Futter jeden Tag frisch entnehmen, mahlen und mischen.
Schloss Seefels: Eure Hühner bekommen täglich ein „Running Sushi“. Wie ist das zu verstehen?
Herwig Krenn jun.: Ja, gefüttert wird – wie beim „Running Sushi“ – auf einem Futterkreis mit Mais, Weizen und Sojabohnen aus eigenem Anbau. Das Besondere ist die Ganzkorn-Fütterung. Der Mais wird im Herbst nicht getrocknet; er kommt in einen luftdichten Silo. Dadurch bleiben die wertvollen Inhalts- und Mineralstoffe erhalten. Der Mais hat noch sehr viel Vitamin A drinnen. Und das Vitamin A gibt unseren Eiern den schönen, orangefarbenen Dotter.
Schloss Seefels: Kann man am Geschmack eines Eies erkennen, womit das Huhn gefüttert wurde?
Herwig Krenn jun.: Ich denke schon. Wenn wir mit unseren Kindern wegfahren, wollen sie fast nirgends ein Frühstücksei essen, weil der Unterschied so groß ist.
Schloss Seefels: Was ist dein Lieblings-Eiergericht?
Herwig Krenn jun.: Eigentlich habe ich am liebsten ein weichgekochtes Ei; wenn der Dotter noch richtig weich und flüssig ist. Das ist bei einer normalen Größe nach 5 Minuten Kochzeit der Fall. Wichtig: Das Ei ins siedende Wasser geben.
Schloss Seefels: Danke fürs Gespräch und weiterhin viel Freude mit euren über 8.000 gackernden Familien-Mitgliedern, wie ihr eure Hühner so schön nennt.
FAQs
Woran erkennt man ein Ei aus der Freilandhaltung?
Ein Ei aus der Freilandhaltung erkennt man an der Ziffer 1 am aufgedruckten Stempel.
Welche Auflagen gibt es seitens des Tierschutzes?
Die Auflagen seitens des Tierschutzes sind unabhängig von der Anzahl der Hühner immer dieselben, egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Hühner am Hof leben. Es dürfen im Stall maximal 5 bis 6 Hühner pro Quadratmeter leben. Der Auslauf muss mindestens 4 Quadratmeter, bei Bio sogar 8 Quadratmeter pro Huhn sein.
Wo und wie wird das Ei am besten gelagert?